Senfmühle Kleinhettstedt* |
Herstellung des Honigsenfes für die Schlossimkerei
Durch viel Liebe zum Detail und zu traditionellen und schonenden Techniken bei der Senfherstellung erreicht der Honigsenf jenen unnachahmlichen Geschmack, der ihn heute bei Feinschmeckern so beliebt macht.
Das Geheimnis liegt dabei in der Geschwindigkeit der Mahlsteine, die sich in Kleinhettstedt mit nur 55 U/min drehen. Dadurch bleibt das Senföl erhalten. Dagegen wird es in industriellen Anlagen bei über 3000 U/min heiß und verliert an Aroma, Geschmack und den wichtigen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Aufgrund der niedrigen Herstellungs-Temperaturen bleiben auch die wertvollen Inhaltsstoffe des schlosseigenen Honigs erhalten.
Die verwendeten Senfsaaten unterscheiden sich nach dem gelben oder weißen Senf (Sinapsis alba), Orientalsenf (Saraptasenf) und dem schwarzen Senf (Brassica nigra), wobei letzterer eine pikantere Schärfe hat, welche jedoch ganz natürlich ist und nie nachbrennt. Die verwendeten Senfsaaten sind zertifizierte Ökosaaten von dem Gea-Betrieb (anerkannter Bioanbau-Verband) aus dem Thüringer Becken.
Die Geschichte der Mühle
Erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt befindet sich die Mühle seit 1732 mittlerweile schon in der 8. Generation im Besitz der Familie Morgenroth. Die Mauerreste weisen dabei sogar auf einen Bestand aus dem 13. Jahrhundert hin.
1990 wurde die um 1830 bereits schon einmal florierende Senfmüllerei neu belebt. Mit der alten Technik und wiederentdeckten feinen Rezepten wird seit 1999 die Tradition fortgesetzt. Das Ergebnis ist ein Senf von höchster Qualität.
Seit 2006 stellt die Mühle Kleinhettstedt für die ca. 15 Kilometer entfernte Schlossimkerei den Honigsenf in Bioqualität her.
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